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43.820 Osterholzer sind Mitglied in einem Sportverein

Bei den Mitgliederzahlen im Kreissportbund (KSB) Osterholz hat es zu Beginn des Jahres 2026 eine leichte Bereinigung gegeben. „43.820 Sportlerinnen und Sportler gehören einem Sportverein im Landkreis Osterholz an“, vermochte der Vorsitzende des Kreissportbundes, Jens Themsen, kürzlich bei der Sportlerehrung des Landkreises zu verkünden – 642 Mitglieder weniger, die die 127 Vereine für die Jahresstatistik an den KSB gemeldet haben. Bei den aktuellen Meldezahlen entfallen auf den männlichen Bereich 24.508 Mitglieder, auf den weiblichen 19.288, 10 divers und 14 ohne Angabe. Die Bereitstellung der Zahlen hatte sich in diesem Jahr etwas verzögert, da der Landessportbund Ende 2025 ein neues System eingeführt hatte, das erst nicht richtig lief und dann den Vereinen einige Probleme bereitete.

Das Minus von 1,44 Prozent über alle 127 Vereine gesehen erstreckt sich auf fast alle Altersbereiche. Bei den 0- bis 6-Jährigen beläuft sich die Abnahme auf 4,81 Prozent (gemeldet wurden noch 3.286 Kinder), bei den 7- bis 14-Jährigen auf 0,61 Prozent (8.915 Jungen und Mädchen), bei den 15- bis 18-Jährigen auf 2,09 Prozent (2.815 Jugendliche) bei den 19- bis 26-Jährigen auf 6,42 Prozent (3.367 junge Männer und Frauen), bei den 27- bis 40-Jährigen auf 0,45 Prozent (5.750 Männer und Frauen) und bei den 41- bis 60-Jährigen auf 2,74 Prozent (9026 Männer und Frauen). Nur im Seniorenalter (60 Jahre und älter) sieht es schon wieder ganz anders aus, dort wächst die Mitgliederzahl kontinuierlich – von zuletzt 10.511 auf aktuell 10.661 (plus 1,43 Prozent).

Die Sportart Turnen ist erneut die eindeutige Gewinnerin bei den Mitgliederzahlen und legte noch einmal kräftig zu. 560 Sportlerinnen und Sportler kamen hinzu, mit 15.832 Mitgliedern in den jetzt 39 Sportvereinen mit Turnabteilung vermochte die Sportart wiederum die 15.000er-Schallmauer zu durchbrechen. Die zweitstärkste Sportart, Fußball, hatte dieses Mal ein Minus von 107 Spielerinnen und Spielern auf nunmehr 8.886 Mitglieder in allerdings wieder 38 Vereinen (plus 1) zu verzeichnen. Die drittstärkste Sportart, Schießen, nahm auch dieses Mal ab – um 84 auf 3.772 Schützinnen und Schützen in den immer noch 32 Mitgliedsvereinen. Einen erneuten Aufwärtstrend gab es bei den Zahlen in den 16 Tennisvereinen, die bei einem starken Plus von 82 Mitgliedern auf 3.252 Spielerinnen und Spieler kamen. Das Rettungsschwimmen musste dieses Mal eine Abnahme hinnehmen (minus 116 auf 2.555 Mitglieder in sechs Vereinen). Wiederum einen Rückgang –dieses Mal um 70 Vereinszugehörige – verzeichnete der Pferdesport mit einer Mitgliederzahl von noch 2.007 (bei allerdings 14 statt zuletzt 13 Vereinen). Auch der Golfsport musste eine Einbuße hinnehmen, um 59 auf 1.732 Mitglieder (in zwei Vereinen). Mit einer geringen Mitgliederzunahme (plus vier) stehen für Handball in den fünf Vereinen noch 1.123 Spielerinnen und Spieler zu Buche. Wieder unter die 1000-Mitglieder-Marke gerutscht ist Tischtennis mit einem Minus von 57 Mitgliedern bei einer Gesamtzahl von jetzt 992 in 23 Vereinen.

Der erneut mitgliederstärkste Verein im Kreissportbund hat noch einmal einen ganz leichten Zuwachs an Angehörigen gemeldet: Bei zwei Mitgliedern mehr als ein Jahr zuvor kommt der TV Falkenberg als damit weiterhin größter Sportverein auf 2.109 Mitglieder (793 männlich, 1.316 weiblich). Knapp dahinter liegt jetzt der TV Schwanewede, der dieses Mal 1.983 Mitglieder beisteuerte (942 männlich, 1041 weiblich). Platz drei geht nach starken Verlusten an den VSK Osterholz-Scharmbeck mit nur noch 1.927 Mitgliedern (1010 männlich, 917 weiblich). Mehr als 1000 Mitglieder weisen zudem die TuSG Ritterhude (1.729; ein Minus von 62 Mitgliedern), der TV Lilienthal (1.430; minus 53), der TSV Worpswede (1.306; ein Plus von 23 Mitgliedern), der Golf-Club Worpswede (1.100; gleiche Mitgliederzahl), die SG Platjenwerbe (1031; minus 14) und die Ortsgruppe Lilienthal der DLRG (1.013; ein Minus von 43 Mitgliedern) auf. Die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf (985 nach zuvor 1.052) und der SV Komet Pennigbüttel (981 nach zuvor 1.015) blieben dieses Mal unter der 1000-Mitglieder-Marke.

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Text: Carsten Spöring